ÖDP legt zu: „Dieses LANDTAGSWAHLERGEBNIS sichert das nächste VOLKSBEGEHREN“

Agnes Becker und Tobias Ruff wollen die am Sonntag erworbene Parteienfinanzierung für ein Volksbegehren einplanen

 Die bayerische ÖDP hat bei der Landtagswahl einen leichten Zuwachs an Wählerstimmen erreicht: 1,8 Prozent statt 1,6% im Jahr 2018. „Es ist ein Zuwachs gegen den Trend. Alle anderen kleineren Parteien haben große Verluste zu verzeichnen. Wir freuen uns, dass wir uns in der gegenwärtig aufgeheizten politischen Situation mit einem kleinen Zuwachs behaupten konnten“, sagen die ÖDP-Spitzenkandidaten Agnes Becker und Tobias Ruff. Die ÖDP ist jetzt nun nach der FDP die stärkste Partei in der außerparlamentarischen Opposition.

In vier der sieben Bezirkstage hat die ÖDP den Einzug geschafft: Barbara Grille aus Erlangen vertritt die ÖDP im Bezirk Mittelfranken, Alexander Abt, Memmingen in Schwaben, Andreas Huber aus Traunstein und Max Keil auch Puchheim in Oberbayern. Der Passauer Urban Mangold ist Bezirksrat in Niederbayern.

„Wir danken unserer unermüdlichen ehrenamtlichen Basis für den engagierten Wahlkampf. Und wir danken allen Wählerinnen und Wählern, die uns am 8. Oktober ihr Vertrauen geschenkt haben. Ihre Stimme ist alles andere als verloren, sondern die nächsten fünf Jahre ununterbrochen wirksam. Die am Sonntag erreichten Stimmen ermöglichen uns eine Teilhabe an der staatlichen Parteienfinanzierung. Dieses Geld werden wir in den nächsten Jahren in direktdemokratische Initiativen investieren. Falls notwendig in ein Volksbegehren ‚Rettet unser Grundwasser!‘ oder gegen den Flächenfraß. Das finanzieren wir direkt aus den Mitteln, die uns aus der Wahl vom Sonntag zufließen“, kündigen Becker und Ruff an.

Die beiden ÖDP-Vorsitzenden bedauern, dass die dramatische Krise der Artenvielfalt bei dieser Wahl fast überhaupt keine Rolle spielte: „Diese Gefahr ist existenziell und wird uns noch mehr herausfordern als die vielen anderen Krisen, unter denen unser Land schon bisher leidet, weil damit das gesamte Netzwerk des Lebens bedroht ist“.

Die TOP 5 der ÖDP-Direktkandidaten sind: Sepp Rettenbeck im Stimmkreis Rottal-Inn (4,8%), Agnes Edenhofer im Stimmkreis Weilheim (3,9%), Walter Dankesreiter im Stimmkreis Passau-West (3,66%), Agnes Becker im Stimmkreis Passau-Ost (3,5%) sowie Dr. Michael Röder, Straubing (3,1%). Unter allen Bezirkstagsdirektkandidatinnen und -kandidaten erreichte Edith Lirsch das mit Abstand beste Erststimmenergebnis: mit 8,1 Prozent im niederbayerischen Stimmkreis Rottal-Inn.

 

Bildbeschreibung:
ÖDP-Landesvorsitzenden Agnes Becker und Tobias Ruff
Foto:
ÖDP

 

weitere Beiträge